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Mike

15. August, 2012 |

Hallo

nachdem es nun endlich mal einen Bausatz des Mantas in 1:24 gab, leider schon wieder ausverkauft, habe mich gefreut am Ring den...

Jan-Philipp

30. Juli, 2012 |

Ein weiterer Drehort ist der Chemiepark Hürth-Knapsack, im Film als "Chemiewerk" bezeichnet.

selber

15. Juli, 2012 |

@Jose: doch es war Siedlung Eisenheim ;-) Man muss nur einmal hinfahren, dann erkennt nen Blinder das einer der Drehorte in dieser...

GM, Opels Rabenmutter?!

on Donnerstag, 14 Juni 2012. Posted in News

Opel - schon bei unseren Eltern standen Kadetts und Rekords auf dem Hof. Der Senator war für uns Kinder damals ein absolutes Flagschiff, der Monza ein Riesenmonster und der Opel GT bereits ein traumhaft schöner Klassiker. Na gut, es waren daneben auch immer Butter und Brot-Autos, aber cool waren sie allemal. Autos mit einer ehrlichen Ausstrahlung. Der Manta-Kult war dann in Folge auch kein Zufall, sondern Ergebnis einer selbstbewussten Marken- und Modellstrategie.
Nicht viel ist davon geblieben, der Druck auf die europäische Tochter nimmt ständig zu, Fehler werden kaum noch toleriert und motiviertes Ausprobieren weicht einem angespannten "den richtigen Weg finden". Schlechte Karten für ein bestimmt motiviertes Management und keine leichte Aufgabe.

Hier ein Zitat der sehr viel Wahrheit beinhaltet:
"es gibt Firmen, bei denen hat man das Gefühl, alles, was schief laufen kann, läuft schief. Opel ist so ein Fall. Die Autofirma lag Anfang der 70er-Jahre noch vor Volkswagen und vor den Luxusherstellern BMW und Daimler. Heute ist der Marktanteil von damals auf ein Drittel geschrumpft. VW, BMW und Daimler zogen vorbei. Erst am vergangenen Dienstag meldete Opel wieder ein Absacken der Verkäufe und der Marktanteile.

Die Opel-Mutter GM in Detroit ist nach Einschätzung unserer Autoexperten die Hauptschuldige für das Desaster. Die deutsche Belegschaft ist das Opfer einer verfehlten Strategie und einer Managementkultur, die nicht zu Opel passt. Unsere Titelgeschichte "Wie die Amerikaner eine deutsche Traditionsfirma ruinieren" nennt die sieben Todsünden, die GM in Rüsselsheim und Bochum zu verantworten hat. Mit dem neuen Opel-Chef Karl-Friedrich Stracke hat unser Frankfurter Auto-Korrespondent Carsten Herz ein streitbares Interview geführt: "Kennen Sie eine Mutter, die ihren Kindern etwas Schlechtes wünscht?", fragt Stracke. Gegenfrage: "Was heißt eigentlich "Rabenmutter" auf Englisch?"
(Quelle: Handelsblatt-Morningbriefing vom 08.06.2012, von Chefredakteur: Gabor Steingart)

Was sind in dieser Zeit, in stagnierenden Absatzmärkten des alten Kontinents, die richtigen Strategien für europäische Automobilhersteller? Eines ist auf jeden Fall erkennbar, traditionelle Markenwerte. Nicht nur Porsche und Mercedes sind im Oldtimer-Sponsoring stark vertreten. Auch VW z.B. hat schon vor Jahren auf historische Werte gesetzt und damit Recht behalten. Wir finden, Opel täte gut daran, seine treuen Markenfans ins Boot zu holen. Es wäre nicht die erste Firma, deren Fans sich zu fast irrationalen Handlungen hinreissen lassen, nur um die Marke zu stützen und einen Kult zum überleben helfen.

Was meint Ihr? Wofür steht für Euch die Marke Opel?
Wir freuen uns über Eure Kommentare und gerne auch Emailzuschriften.

Euer Manta Manta Team

Kommentare (1)

  • Albert

    Albert

    23 Juni 2012 um 06:16 |
    Wir Opel Fans sollten mit der Belegschaft von Opel, uns zusammen tun. Und Opel von GM loskaufen, damit da endlich mal Ruhe rein kommt. Dann könnte Opel richtig gut Autos bauen und Gewinn machen, und wenns gut geht GM kaufen und den Amis mal zeigen wie man Autos baut.

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